Erklärung zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel

GLOBALE ASM-ERKLÄRUNG ZUR BEKÄMPFUNG VON SKLAVEREI UND MENSCHENHANDEL

1: Erklärung von Chris Bray, Präsident, ASM Global (Europäische Region)

Die europäische Region von ASM Global (bestehend aus SMG Europe Holdings Limited, AEG Facilities (UK) Limited, SMG (UK) Limited, CGC Events Limited, SMG Entertainment Deutschland GmbH, ASM Global Italia S.r.l, ASM Arena Stadium Management, Unipessoal LDA, ASM Global Finland Oy, Stockholm Live AB, Stockholm Live Catering AB und anderen verbundenen Unternehmen) hat sich verpflichtet, moderne Sklaverei und Menschenhandel in ihrem Unternehmen und in ihrer Lieferkette zu verhindern, und legt die gleichen hohen Standards für ihre Lieferanten fest. Unsere Anti-Sklaverei-Politik spiegelt unsere Verpflichtung wider, in allen unseren Geschäftsbeziehungen ethisch und integer zu handeln und wirksame Systeme zu implementieren, um sicherzustellen, dass Sklaverei und Menschenhandel innerhalb unserer Lieferketten nicht vorkommen.

2: Struktur der Organisation

Die europäische Region von ASM Global ist einer der größten Betreiber von Veranstaltungsorten in Europa mit über 6.900 Mitarbeitern (einschließlich Voll- und Teilzeitbeschäftigten sowie Aushilfskräften). ASM Global betreibt die AO Arena (Manchester), OVO Arena Wembley (London), first direct Arena (Leeds), Utilita Arena (Newcastle), The Bridgewater Hall (Manchester), Connexin Live (Hull), The Barbican (York), P&J Live (Aberdeen), The Playhouse (Whitley Bay), Olympia (London), Avicii Arena (Stockholm), Annexet (Stockholm), Strawberry Arena (Stockholm), Tele2 Arena (Stockholm), Södra Teatern (Stockholm), Mosebacketerrassen (Stockholm), Hovet (Stockholm), Kulttuuritalo (Finnland) und Rudolf Weber Arena (Deutschland). Zur ASM Global European Region gehört auch CGC Events Limited, ein Event-Catering-Unternehmen mit Sitz in Yorkshire.

Da der Jahresumsatz der europäischen Region von ASM Global den im Modern Slavery Act 2015 festgelegten Schwellenwert von 36 Millionen Pfund übersteigt, ist das Unternehmen verpflichtet, eine Erklärung zu veröffentlichen, in der es die Maßnahmen zur Verhinderung moderner Sklaverei darlegt.

3: Policen

Im Rahmen unserer Verpflichtung zur Bekämpfung der modernen Sklaverei haben wir eine Anti-Sklaverei-Politik eingeführt. Eine Kopie unserer Richtlinie ist auf Anfrage erhältlich.

4: Sorgfaltspflicht

Im Rahmen unserer Bemühungen, das Risiko von Sklaverei und Menschenhandel innerhalb unserer Lieferketten zu überwachen und zu verringern, haben wir verschiedene Verfahren zur Sorgfaltsprüfung eingeführt, darunter einen Fragebogen zur Sorgfaltsprüfung von Lieferanten und Partnern (Einzelheiten dazu finden Sie in unserer Anti-Sklaverei-Richtlinie).

Unsere Verfahren sind darauf ausgerichtet:

  • Ermittlung und Bewertung potenzieller Risikobereiche in unseren Unternehmen und Lieferketten;
  • Überwachung potenzieller Risikobereiche in unseren Unternehmen und Lieferketten;
  • Verringerung des Risikos von Sklaverei und Menschenhandel in unseren Unternehmen und Lieferketten;
  • Angemessener Schutz für Whistleblower.

5: Risiko und Einhaltung der Vorschriften

Die europäische Region von ASM Global bewertet regelmäßig die Art und das Ausmaß ihrer Gefährdung durch moderne Sklaverei in ihrer Lieferkette. ASM Global hat ein Corporate Risk Committee eingerichtet, um ein effektives Risikomanagement im gesamten europäischen Geschäft zu überwachen und sicherzustellen. Das Corporate Risk Committee ist dafür verantwortlich, dass das Unternehmensrisikoregister auf dem neuesten Stand gehalten und regelmäßig überprüft wird und dass wirksame Abhilfemaßnahmen getroffen werden. Die Risiken der Lieferkette, einschließlich der Risiken der modernen Sklaverei, werden vom Corporate Risk Committee im Rahmen seiner Funktion berücksichtigt. Wir sind jedoch der Ansicht, dass wir derzeit nicht in Hochrisikosektoren oder -standorten tätig sind.

Wir stellen sicher, dass alle unsere Lieferanten unsere Anti-Sklaverei-Politik einhalten oder bestätigen, dass sie alle einschlägigen Gesetze einhalten werden. Wir setzen einen strengen Compliance-Kodex durch und dulden keine Sklaverei und keinen Menschenhandel innerhalb unserer Lieferketten. Sollten wir zum Beispiel Beweise für die Nichteinhaltung unserer Anti-Sklaverei-Richtlinie oder der geltenden Gesetze finden, würden wir sofort eine dringende Mitteilung von dem Lieferanten verlangen und (falls angemessen) versuchen, unsere Beziehung zu dem betreffenden Lieferanten zu beenden.

6: Ausbildung

Wir investieren in die Schulung unserer Mitarbeiter, damit sie die Risiken der modernen Sklaverei und des Menschenhandels in unserem Unternehmen und unseren Lieferketten erkennen. Durch unsere Schulungsprogramme werden die Mitarbeiter ermutigt, mögliche Verstöße gegen unsere Politik zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel zu erkennen und zu melden. Die Mitarbeiter werden über die Vorteile strenger Maßnahmen zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel aufgeklärt und erfahren, welche Folgen es hat, wenn wir Sklaverei und Menschenhandel nicht aus unseren Geschäften und Lieferketten verbannen. So führen wir beispielsweise über unsere E-Learning-Plattform eine jährliche Schulung durch, die den Mitarbeitern vermitteln soll, was moderne Sklaverei ist, wer davon betroffen ist und was zu tun ist, wenn Anzeichen für moderne Sklaverei entdeckt werden.

7: Weitere Maßnahmen und Abzeichnung

ASM Global stellt sicher, dass Fragen der modernen Sklaverei und des Menschenhandels regelmäßig vom Corporate Risk Committee überprüft werden.

Diese Erklärung wird in Übereinstimmung mit Abschnitt 54(1) des Modern Slavery Act 2015 abgegeben und stellt die Erklärung zu Sklaverei und Menschenhandel für das Geschäftsjahr bis 2023 in Bezug auf die europäische Region von ASM Global dar.

Unterschrift:

Chris Bray

Präsident, ASM Global (Europäische Region)

Datum:10. September 2024